Am 03.04.1909 beschloss der Verband die Einführung einer Sonderklasse, die auch Ligaklasse oder Zehnerliga genannt wurde, heute würde man sagen Verbandsliga.
In der ersten Saison durfte nur der eine Mannschaft aus der A-Klasse (Bezirk I-III) aufsteigen.
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Der Sieger der A-Klassenmeisterschaft spielte gegen den Sieger der Sonderklasse den Westdeutschenmeister aus.
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Ab der Saison 1910/11 spielten die Sieger der A-Klassen aus den einzelnen Bezirken im Pokalmodus den Aufsteiger in die Sonderklasse aus. Ein Jahr später, zur Saison 1911/12, wurden aus den A-Klassen der Bezirke Kreisklassen, die zum Teil in zwei Gruppen spielten.
Nach der Saison 1912/13 wurde die Sonderklasse, nach nur vier Jahren, wieder abgeschafft. In Zukunft war die Kreisklasse die höchste Spielklasse. Dadurch hatte jeder Kreis für sich eine höchste Liga, darunter gab es die Klassen A bis D.
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Es gab zu dieser Zeit fünf Kreise mit insgesamt 20 Bezirken:
Rheinischer Nordkreis: Die Bezirke Aachen, Düsseldorf, München-Gladbach und Niederrhein.
Rheinischer Südkreis: Die Bezirke Köln, Bonn, Koblenz, Berg und Siegerland.
Ruhrkreis: Die Bezirke Dortmund, Bochum-Gelsenkirchen, Ruhrbezirk und Sauerland.
Westfälischer Kreis: Die Bezirke Ravensburg-Lippe, Münster-Osnabrück und Hamm.
Hessischer Kreis: Die Bezirke Südhannover, Kassel, Fulda und Oberhessen.
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Die Rasensportverbände, die sich seit 1910 gebildet hatten, wurden nun als Teil des Verbandes anerkannt.
Dazu hieß es: „Örtlicher Zusammenschluß der Vereine zur Förderung ihrer gemeinsamen außerverbandlichen Interessen ist gestattet.
Der erste Weltkrieg (Begin Mitte 1914) hatte natürlich Auswirkungen auf den Spielbetrieb. Ein regulärer Spielbetrieb war auf Kreisebene nicht mehr möglich.
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Am 01.01.1914 gab es 608 Vereine die dem Verband angeschlossen.
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Nach Kriegsende ,1918, brauchte der Verband noch einige Monate um den Spielbetrieb wieder herzustellen. Die Besatzungsmächte in einige Gebieten vereinfachten die Sache nicht gerade.
Im September 1919 begannen die ersten Spiele um die Kreismeisterschaften. Unterhalb der Kreisklassen gab es wieder die Klassen A bis D.
Im Juni 1920 beschloß der Verband die Einführung von Gauen , von denen es deren fünf gab: Rheingau, Gau Hessen-Hannover, Westfalengau, Ruhrgau und Bergisch-Märkischer Gau. Die Gaue wurden in 15, 1921 in 17 Kreise eingeteilt. In den Kreisen gab es wiederum mehr als 50(!!) Kreise. Die Einteilung der Ligen wurde beibehalten (Kreisligen, A-Klassen.......).